Must-Do in Maui: der Sonnenaufgang im Haleakala NP

Eines der Highlights von unserem Maui Aufenthalt war mit Sicherheit der Sonnenaufgang auf dem Vulkan Haleakala.

Früh aufstehen, lange Autofahrt und warme Kleidung lohnen sich auf jeden Fall, denn das Spektakel, dass sich am Himmel bietet, ist einfach unglaublich schön. Auf dem höchsten Berg Mauis lässt es sich perfekt beobachten.

In diesem Beitrag erzählen wir dir alles über die Reservation, die Vorbereitungen und geben dir Tipps für den perfekten Sonnenaufgang.  

Reservation und Eintritt

Seit dem 1. Februar 2017 muss man, um den Sonnenaufgang geniessen zu können, seinen Parkplatz reservieren. Dies kann man auf dieser Website für 1,50 Dollar tun. Der Andrang wurde immer grösser und die Plätze wurden früher einfach mit First-come-first-serve verteilt. Irgendwann musste man so viele Autos früh morgens wieder wegschicken, da die Plätze einfach so schnell vergeben waren, dass man sich diese Art der Reservation überlegen musste.

Man kann 60 Tage im Voraus reservieren. Wir haben ziemlich früh reserviert. Wir wissen nicht, wie spontan man da sein kann und ob man auch ein paar Tage im Voraus noch reservieren kann. Wir wussten einfach, dass wir unbedingt den Sonnenaufgang sehen wollten und deswegen reservierten wir auch ziemlich früh.

Die Reservationsgebühr ist aber nicht der einzige Preis, den man zahlen muss. Beim Eingang zahlt man noch pro Auto 25 Dollar, was völlig okay ist, da man ja meist nicht alleine im Auto ist.

Uns ist noch ein kleines Missgeschick passiert! Wir haben uns nämlich im Tag geirrt und waren voller Überzeugung, am richtigen Morgen dort anzukommen. Die Parkmitarbeiterin merkte schnell, dass unsere Reservation erst übermorgen ist und wir zwei Tage zu früh dort waren. Zum Glück war sie so nett und hat uns trotzdem rein gelassen! Das frühe Aufstehen und die Fahrt zum Krater sind nämlich kein Zuckerschlecken.  

Vorbereitungen

Um den perfekten Sonnenaufgang zu erleben, helfen diese Vorbereitungen!

 

Früh los fahren

Die Sonne geht (im Dezember) kurz vor 7 Uhr auf. Das heisst, eine Stunde davor sollte man schon am Start sein, um die Dämmerung und den Aufgang zu erleben. Wir planten zwei Stunden Fahrt ein, da der Nationalpark im Zentrum der Insel ist und man zuerst alles im Zickzack bergauf fahren muss. Die Fahrt ist so früh morgens im Dunkeln also doppelt anstrengend. So kam es, dass wir ca. um 3:30 Uhr aufgestanden sind. Das Aufstehen war nicht unbedingt das Problem, die Müdigkeit kam dann erst am Nachmittag, aber da lagen wir schon lange am Strand.

 

Warme Kleidung

Man glaubt es kaum, aber wir haben auf dem Vulkan tatsächlich die Islandkleidung ausgepackt. Es war nämlich eiskalt und vor allem super windig. Wir waren froh, hatten wir warme Kleidung dabei. Bei einem normalen Hawai‘i Urlaub hätten wir vielleicht keine warme Jacke, Mütze und Handschuhe dabei gehabt. Hier waren wir froh darum. Doch sobald die Sonne uns ins Gesicht schien, wärmten wir uns schnell wieder auf.

 

Fototipps

Es lohnt sich, ein Stativ dabei zu haben, um eine lange Belichtungszeit zu ermöglichen. Robin hatte vor allem, als die Sonne noch nicht da war und es noch dunkel war, eine Belichtungszeit von 30 Sekunden mit einer Blende von 1,8. Die besten Bilder entstanden kurz bevor die Sonne aufging und man die Strahlen der Sonne sehen konnte.

Ohne Stativ (bzw. in den Händen) funktioniert das mit der Belichtungszeit natürlich nicht, da die Bilder verwackeln werden. Als Alternative kann man sich einen grossen Stein oder eine andere Möglichkeit, um die Kamera abzustellen, suchen.

 

Verpflegung und Benzin

Im Nationalpark wird kein Essen oder Benzin verkauft. Am besten noch vorher volltanken, denn der Sprit sollte einem auf dem Weg nach oben besser nicht ausgehen. Ausserdem hatten wir noch kleine Snacks dabei, die unser Frühstück ersetzen sollten.

 

Wetter

Da die meisten Menschen so weit im Voraus buchen, spielt das Wetter eigentlich keine Rolle. Ausserdem ist es fast unmöglich auf dem Vulkan das Wetter voraus zu sagen, auch wenn man ein paar Tage im Voraus bucht. Auf Maui macht das Wetter was es will und es kann gut passieren, dass man in einer Stunde Sonne, Regen und Wind auf einmal hat (so passiert in unserer ersten Beach Yoga Stunde). Auf dem Vulkan ist es also noch unvorhersehbarer. Bei uns waren einige Wolken im Bild, was aber nicht sonderlich störte, denn der Sonnenaufgang war trotz alledem sehr schön.

 

 

Der Sonnenaufgang auf dem Haleakala Krater ist ein Must-Do in Maui. Freut euch auf ein atemberaubendes Spektakel mit unvorhersehbarem Wetter und kalten Temperaturen. Das frühe Aufstehen und die ganzen Mühen werden sich auf jeden Fall lohnen.

Der Sonnenuntergang soll auch wunderschön sein, das haben wir uns aber fürs nächste Mal aufgehoben.

Alles Liebe - RoSa

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

Einen Blog ohne Social Media? Unmöglich! 

Hier findest du mehr von uns und unserer Reise!

RoSa On Tour

das sind Robin und Sarah aus der Schweiz :-)