Die Insel Maui - Allgemeines, Tipps & Aktivitäten

Nach Kaua‘i ging es weiter nach Maui. Maui ist die zweitgrösste Insel und liegt etwa eine Stunde Flugzeit von Kaua‘i entfernt.

Im Gegensatz zu Kaua‘i ist Maui sehr touristisch. Es gibt viel mehr Hotelanlagen, vor allem an der Westküste. Auch gibt es hier grössere Städte mit mehr Einkaufsmöglichkeiten. Und durch ihre Grösse hat es natürlich auch mehr Einheimische, bwz. Festlandamerikaner, die auf Maui leben. Wir hatten unsere Startschwierigkeiten in Maui und vermissten in den ersten Tagen die Ruhe und Gelassenheit von Kaua‘i. Warum wir uns dann aber doch in Maui verliebt haben, erfährst du in diesem Beitrag.

Allgemein

Der Flughafen Kahului liegt nördlich und verbindet die touristische Westküste mit der Hauptinsel. Auch hier ist der Flughafen ziemlich klein und wir hatten weder Probleme, unser Gepäck abzuholen, noch das Auto zu übernehmen. Im Gegensatz zu Kaua‘i gibt es auf dieser Insel mehrere grosse Strassen, aber auch eine Hauptstrasse an der Küste entlang.

Maui gilt als Surferinsel, mit den besten Surfspots weltweit. Auch kann man hier fantastisch schnorcheln und tauchen. Wer Natur möchte kommt in Maui auch nicht zu kurz. Neben dem Haleakala Nationalpark mit Krater und über 3000 Meter Höhe, findet man auch Regenwald und traumhafte Strände.

Auch in Maui ist das Wetter eher wechselhaft, aber immer warm, wenn nicht sogar heiß. Wir hatten zum Teil auch starken Wind, der es fast unmöglich machte, gemütlich am Strand zu liegen. Dank den kleinen Ortschaften, gibt es auch tolle Boutiquen und Shoppingmöglichkeiten. Wer es lieber exklusiver und touristischer mag, sollte an die Westküste, welche uns nicht so gut gefallen hat. Der Hawai‘i-Spirit geht dort leider verloren.  

Unterkunft

Auch hier haben wir ein Airbnb gebucht. Unser Häuschen befand sich an der Nordküste in der Nähe von Pa‘ia. Als Ausgangspunkt für den Hana Highway und das Städtchen Pa‘ia perfekt. Die Insel ist grösser als Kaua‘i, was auch längere Fahrtzeiten mit sich bringt. Da wir nicht zwei Airbnbs buchen wollten, mussten wir zum Teil bis zu einer Stunde fahren, um an die Westküste zu den Stränden zu gelangen. Wir sind trotzdem froh, haben wir ein Haus an dieser Seite der Insel gemietet, denn diese ist in unseren Augen die schönste Küste. Obwohl die Strände hier nicht so optimal zum baden und surfen sind, wie an der Westküste, ist sie viel „einheimischer“ und viel weniger touristisch. Ausserdem liebten wir den Ort Pa‘ia, der wunderbar gemütlich und relaxt mit kleinen Cafés und Restaurants war.

Unsere Unterkunft war super! Mitten im Dschungel, umgeben von Avocado- und Bananenbäumen. Ausserdem hatten wir ein Freiluftklo :-)

Strände

Auch hier gibt es viele schöne Strände. Die schönsten liegen an der Westküste, da diese am grössten sind und man dort schnorcheln und surfen kann. Wir waren an der Westküste am Ka‘anapali Strand, ein sehr grosser Strand mit allem was dazu gehört. Dort konnten wir sogar mit Schildkröten schnorcheln, ein unglaubliches Erlebnis!

Surfspots für Anfänger findest du auch an der Westküste. Wir suchten uns einen kleinen Strand unterhalb Lahaina. Wir haben keine Surflektion genommen, sondern in Pa‘ia einfach zwei Bretter gemietet. Die Bedingungen waren vielleicht nicht optimal und der Boden war leider voller Steine und Korallen. Am besten man nimmt eine Surflektion, denn die Lehrer wissen immer, wo die Wellen gerade gut sind. Wenn du nur ein Brett mieten willst, frag unbedingt nach, wo die besten Strände für diesen Tag sind.

Ein Geheimtipp ist der Tavares Beach an der Nordküste. Diesen Strand solltet ihr unbedingt gegen Abend besuchen, denn dann kriechen Duzende Meeresschildkröten an den Strand um dort die Nacht zu verbringen.

Wir waren auch am Pa‘ia Strand, welcher auch sehr schön ist. Bei uns war es an diesem Tag sehr windig und man konnte nicht weit ins Wasser. Bei einem windstillen Tag ist das aber auch ein sehr schöner Strand.  

Aktivitäten

In Maui haben wir uns etwas mehr Zeit für den Strand genommen und haben trotzdem viel von der Insel gesehen. Vom langen Hana Highway mit kurzer Wanderung bis zum wunderschönen Sonnenaufgang auf dem Haleakala Vulkan. Hier listen wir euch einige tolle Aktivitäten auf.

 

Hana Highway: Auf dem über 100 Kilometer langen Highway, der einige Kilometer nach Pa‘ia beginnt und bis nach Hana führt, gibt es viel zu sehen. Wegen den vielen Kurven und der Länge ist er zwar anstrengend zu fahren, es gibt aber genug Stopps für Pausen und Fotos. Zum Teil führt der Highway direkt an der Küste entlang, zum Teil durch den Regenwald. Wir verbrachten einen ganzen Tag auf dem Highway, man kann ihn aber auch schneller durchfahren, was schade ist, denn es gibt unterwegs Wasserfälle, Smoothie-Stände und gegen Ende befindet sich Hana und der Black Beach. Zum Hana Highway folgt ein Blogbeitrag.  

Haleakala Nationalpark: Wir wollten den Sonnenaufgang auf dem Vulkan sehen und reservierten den Tag im Voraus. Eine Reservation ist zwingend, sonst kann es sein, dass man aufgrund dem grossen Ansturm wieder umdrehen muss. Das kann sehr ärgerlich sein, denn um den Sonnenaufgang zu sehen, standen wir um ca. halb 4 Uhr auf und fuhren etwa 1,5 Stunden.

Gelohnt hat es sich auf jeden Fall! Dazu folgt ein Beitrag.

 

Schnorcheln an der Westküste: Wir hatten in unserem Airbnb Schnorchelequipment und konnten deswegen überall schnorcheln. Am besten gefallen hat uns das an der Westküste, denn dort gab es die schönsten Fische und auch einige Meeresschildkröten zu sehen.

 

Pa‘ia: Der Ort Pa‘ia hat uns sehr gut gefallen. Direkt am ersten Tag nach unserer Ankunft steuerten wir das Restaurant Café des Amis an. Ein super leckeres Café mit indischem Einschlag und vor allem Sarahs Lieblingsspeisen: Mezze!

Ausserdem besuchten wir zweimal eine Beach Yoga Stunde von Maui Yoga Shala. Das waren super tolle (Privat-)stunden mit Grace am Strand.

In Pa‘ia gibt es einige tolle Geschäfte mit handgefertigten und lokalen Kleinigkeiten, die perfekt als Erinnerung dienen.  

 

Insgesamt hat uns die Insel immer mehr gefallen. Wie gesagt, die Westküste ist super für Strände, ein Hotel würden wir dort aber nie buchen. Viel zu viele Komplexe und Anlagen, teure Luxusläden und der Hawai‘i Spirit geht ziemlich verloren.

Der Hana Highway und auch der Sonnenaufgang waren absolute Highlights und auch unser Häuschen war absolut perfekt.

Wir liebten die Offenheit und Freundlichkeit der Hawaiianer, wir wurden überall herzlich empfangen und alle waren super nett zu uns.

Auch hier reicht eine Woche bei weiten nicht aus. Man könnte viel länger bleiben!

Alles Liebe - RoSa

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Kommentare: 1
  • #1

    Jakob Altherr (Freitag, 22 Dezember 2017 23:27)

    Liebe Sarah, lieber Robin
    Wau, so viele schöne Bilder und interessante Berichte. Ganz herzlichen Dank, dass ich an eurer grossen Reise bequem, vom PC aus, entspannt teilnehmen kann.
    Hier ist alles im grünen Bereich. Wir freuen uns auf Weihnachten. Am 25. Dez. kommen unsere Jungen mit den fünf Grosskindern zum traditionellen Zusammensein. Als Wunschmenu kommt Raclette auf den Tisch.
    Nun wünschen wir euch frohe, gesegnete Weihnachten, Gesundheit, Zufriedenheit und viele schöne Erlebnisse im neuen Jahr.
    Herzliche Grüsse Köbi und Myrtha.

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das sind Robin und Sarah aus der Schweiz :-)