Das perfekte Reisealter

In den letzten zwei Wochen haben wir vor allem eins wieder gelernt: zu relaxen. Wir waren schon immer nicht schlecht im rumhängen, chillen oder einfach im Nichtstun. Trotzdem, nach Monaten des Reisens und des Planens der nächsten Wanderung oder des nächstem Campingplatzes sind wir auch einmal froh, einfach nichts zu tun. Wobei nichts tun trifft es nicht ganz. Wir liegen am Strand, lesen sehr viel und schreiben noch mehr. Endlich haben wir nämlich Zeit (und die Motivation) die Reiseberichte von Kanada und Hawai‘i zu schreiben und auf den Blog zu laden.  

Wir tummeln uns vor allem am Mission Beach rum, wo es wunderschöne Strände gibt, an denen es sich herrlich relaxen lässt. Der Mission Beach war schon bei der letzten Australien Reise ein Highlight, den dort haben wir vor drei Jahren den Sprung aus dem Flugzeug gewagt und sind mit einem Fallschirm-Tandemsprung am Strand, nämlich genau am Mission Beach, gelandet. Das war wirklich ein Abenteuer mit viel Adrenalin.

Adrenalin hatten wir auf dieser Reise auch. Wir sprangen zwar nicht aus einem Flugzeug, doch manchmal ins kalte Wasser. Oder aus unserer Komfort-Zone. Nur schon, dass wir in der Schweiz alles aufgegeben haben – Wohnung und Job – war ein grosser Schritt. Im Nachhinein betrachtet gar nicht so schwierig, aber wir treffen viele Reisende, die uns das fast gar nicht glauben können. Jemanden, der zu Hause weder Wohnung noch Arbeit hat, haben wir in den letzten Monaten noch nicht getroffen. Vielleicht war es auch ein bisschen verrückt, trotzdem würden wir es wieder machen, denn der meist gesprochene Satz derer, denen wir von unserer Reise erzählen, ist: „Ihr macht das Richtige, das muss man alles machen, solange man jung ist!“. Es bestärkt uns einerseits, aber andererseits fragen wir uns: Kann man das wirklich nur machen, wenn man jung ist? Geht das nicht auch, wenn man 30, 40 oder 50 Jahre alt ist? Oder sogar noch älter? Klar, wir haben noch keine Kinder und somit auch keine Verantwortung. Aber länger als die normalen Schulferien Ferien zu machen, muss doch auch mit Kindern möglich sein, oder? Wahrscheinlich scheitern die meisten Eltern am Geld oder an den eigenen Ferien. Den nicht jeder ist (so wie Sarah) Primarlehrerin und hat somit auch die gleichen Ferien wie die eigenen Kinder.

Das alles liegt nun aber doch noch in weiter Ferne, wir kommen nicht schwanger zurück – das versprechen wir! :-) Trotzdem macht man sich doch den einen oder anderen Gedanken, vor allem weil man auf Reisen auch Familien mit schulpflichtigen Kindern antrifft.

Wir geniessen unsere Zweisamkeit jetzt aber noch diese Woche im Camper, bevor wir dann für vier Wochen ein Haus in der Nähe von Atherton hüten werden. Auf diese neue Erfahrung sind wir super gespannt und werden ein weiteres Mal ins kalte Wasser springen.

Alles Liebe - RoSa

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das sind Robin und Sarah aus der Schweiz :-)