Banff Nationalpark - Unsere Highlights

Nach dem Jasper Nationalpark fährt man nahtlos in den Banff Nationalpark und trifft auch hier auf ein traumhaftes Panorama. Die Landschaft verläuft genauso schön wie im Jasper. Wir hatten das Gefühl, von noch mehr Bergen umgeben zu sein.

Insgesamt waren wir etwa eine Woche im Banff Nationalpark. Wir waren natürlich auch in der Stadt Banff und bei Lake Louise.

In diesem Beitrag zeigen wir dir den besten Campingplatz im Banff, wo es leckeres Essen gibt und welche Wanderungen du nicht verpassen darfst.  

Der Campingplatz

Anscheinend ist der Two Jack Lakeside der schönste Campingplatz im Banff Nationalpark. Leider war dieser komplett ausgebucht, da er nur wenige Plätze aufweist. Ausserdem sind diese Campingplätze nicht das ganze Jahr offen. Nur die wirklich grossen Plätze, wie der riesige Tunnel Mountain Campground direkt bei der Stadt Banff, haben das ganze Jahr geöffnet.

Wir waren auf drei verschiedenen Campingplätzen. Als erstes kamen wir zum Campingplatz in Lake Louise, auch ein sehr grosser Campingplatz, bei dem man aber trotzdem reservieren sollte. Man hört den Zug in der Nacht unglaublich stark, was daran liegt, dass er wirklich direkt am Campingplatz vorbei fährt. Uns hat dieser Platz nicht besonders gut gefallen (aber ganz Lake Louise hat uns nicht gut gefallen, aber dazu in einem anderen Beitrag mehr), jedoch war es eben die einzige Möglichkeit bei Lake Louise.

Der zweite Campingplatz war unser liebster im Banff NP. Der Johnston Canyon Campground beim Bow Valley Parkway war wirklich toll. Mitten im Wald, schöne Plätze, gutes Bad – was will man mehr? Man ist auch direkt am Johnston Canyon und kann diese zu Fuss erreichen.

Der dritte Campingplatz war ähnlich wie der erste, also nicht besonders überragend. Der Tunnel Mountain Campingplatz hat aber zum Vorteil, dass er nahe an der Stadt Banff ist und dass es einen gratis Shuttle Bus in die Stadt gibt. Ansonsten ist er einfach nur riesig mit offenen Sites und wenig Kanada-Feeling.  

Wanderungen

Im Banff Nationalpark haben wir nicht so viele Wanderungen unternommen, wie im Jasper Nationalpark. Das lag einerseits am Wetter und andererseits hatte es (unserer Meinung nach) weniger Wanderungen, die uns ansprachen. Vielleicht war es aber auch einfach langsam zu kalt :-)

Diese Wanderungen haben uns am besten gefallen:

 

Lake Louise Wanderung zum Tea House: Eine sehr bekannte Wanderung, denn das Ziel ist ein berühmtes. Das Lake Agnes Tea House befindet sich auf 2135 Meter und ist etwa 3,5 Kilometer vom See Lake Louise entfernt. Man wandert eigentlich alles im Zick-Zack hinauf und vor allem das letzte Stück ist anstrengend. Jedoch wird man im Tea House mit feinem Chai Tee und Sandwiches belohnt – es sei denn man ist früh genug dran. Das Tea House ist nämlich ziemlich bekannt und bietet auch nicht viel Platz. Darum sollte man wirklich früh los, damit man noch einen Platz im Tea House ergattern kann. Bei uns hat es angefangen zu schneien, weswegen wir nicht mehr weiter gewandert sind. Eigentlich schade – es gibt noch so viele schöne weitere Wanderungen die zum Beispiel zum Big Behive führen. Aber mit Schnee und Wolken lohnt sich der Weg nicht unbedingt, man hat ja dann keine Aussicht :-)

Johnston Canyon & Ink Pots: Da unser Campingplatz direkt daneben war, konnten wir ohne Probleme zu Fuss zum Johnston Canyon wandern. Zu den Lower Falls sind es 1,2 Kilometer, zu den Upper Falls 2,4 Kilometer und zu den Ink Pots 5,4 Kilometer. Die beiden Wasserfälle sind sehr beliebt und man läuft wirklich in der Einer-Reihe, was aber auch daran liegt, dass wir etwa um 10 Uhr dort waren und das die beliebteste Reisebus-Zeit ist. Wir haben uns deswegen auch entschieden, weiter zu wandern. 3 Kilometer führte der Weg steil bergauf und dann wieder bergab, bis wir bei den Ink Pots waren. Dort hatte es wesentlich weniger Wanderer und wir befürchteten hinter jeder Ecke einen Bär!

 

Am Lake Louise und am Moraine Lake gibt es noch viele weitere tolle Wanderungen. Bei uns hat das Wetter leider nicht mitgespielt. Damit meinen wir nicht, dass es nur einen Tag geregnet hat. Es hat etwa vier Tage am Stück geregnet oder sogar geschneit. Die beiden Seen sind aber auch zu ziemlich jeder Tageszeit überfüllt.

Es gibt eine super Karte, die man im Infozenter gratis mitnehmen kann. In der „Day Hikes in the Banff Area“ sind alle grösseren und kleineren Wanderung in Banff (ohne Lake Louise) aufgezeigt.  

"Geheimtipps"

Zwar sind das keine wirkliche Geheimtipps, trotzdem erwähnenswert, da sie uns sehr gut gefallen haben.

 

Lake Minnewanka: Dieser See ist wirklich wunderschön umgeben von Wäldern und bietet das perfekte Postkarten-Motiv. Man kann dort auch Kanus und Kajaks mieten aber für einen stolzen Preis. Leider hat es zu den bekannten und beliebtesten Zeiten viele Touri-Busse, trotzdem lohnt sich ein Besuch.

 

Johnson Lake: Auch dieser See stand auf unserer Liste. Leider war er zu unserer Zeit gerade gesperrt, da der See aufgrund Bakterien gereinigt werden musste (soweit wir das verstanden haben).

 

Bow Valley Parkway: Diese Strecke führt bis zum Lake Louise aber parallel zum Trans-Canada-Highway. Auf dieser Strass kann man anscheinend viel Wildlife sehen, wenn man gegen Abend entlang fährt. Wir haben „nur“ Rehe und Wapitits gesehen, können uns aber gut vorstellen, dass ein Bär dort zu sehen ist. Die Strasse ist nämlich super schön, mitten im Wald und dem Highway auf jeden Fall vorzuziehen.  

WAs wir auslassen würden

Banff Upper Hot Springs: In der Stadt Banff gibt es ein Thermalbad, das sehr beliebt ist. Auch wir haben es uns (von aussen) angeschaut. Denn nach einem kalten Tag wäre so ein Bad schon ziemlich angenehm. Obwohl wir schon gegen Abend und nicht mehr in der Saison unterwegs waren, war das kleine Aussenbad überfüllt. Der Eintritt ist mit knapp 8 Dollar zwar günstig – trotzdem auch wenn es bestimmt schön wäre unter dem riesigen Sternenhimmel mit Blick auf die Berge zu baden, es gibt schöneres als mit etwa 200 anderen Schwimmer ein kleines Becken zu teilen.  

Die Stadt Banff

Natürlich haben wir es uns wieder gut gehen lassen, denn so schnell hat man nicht wieder ein so grosses Angebot an Essen :-) Hier unsere Tipps:

 

Pizza: Bear Street Tavern. Wir hatten unglaublich Lust auf Pizza, da wir schon seit Wochen nichts mehr aus einem Ofen hatten. Das Restaurant Bear Street Tavern ist sehr beliebt und wir mussten etwa 15 Minuten auf einen Platz warten. Die Pizza war lecker (natürlich trotzdem nicht so wie beim „richtigen“ Italiener“) und die Atmosphäre angenehm. Es hatte auch viele Einheimische.

 

Café/Mittagessen: Wild Flour. Das Wild Flour Cafe hat uns super gut gefallen. Es gibt guten Kaffee, Tee und selbst gemachten Eistee. Ausserdem haben wir uns hier leckere Sandwiches gegönnt.

 

Bowling Bar: High Rollers. Wir waren zwar nur für ein Bier/Cider dort und nicht zum Bowling spielen, trotzdem gehört es in diese Top Liste. Es gibt etwa 50 verschiedene Bier und Cider on Tap und für den Hunger gibt es auch Pizza. Wer genug vom Essen und Trinken hat, kann bei der Bowling Bahn sein Können beweisen.  

Der Banff Nationalpark hat uns genauso gut gefallen, wir der Jasper Nationalpark. Vom Gefühl her, haben wir dort weniger unternommen als im Jasper, was aber wahrscheinlich auch am Wetter liegen könnte. Unser persönliches Highlight war auf jeden Fall der Johnston Canyon Campingplatz, der am wunderschönen Bow Valley Parkway liegt. Vom Lake Louise waren wir eher enttäuscht, da dieser einfach wahnsinnig viele Touristen anlockte.

 

Warst du auch schon mal in den Rockies und hast noch einen anderen Geheimtipp? Lass es uns in den Kommentaren wissen.

Alles Liebe - RoSa

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