Strände, Regenwald und Resorts

Die erste Woche in Hawai‘i verging wie im Flug. Nach einer Woche Kaua‘i machten wir uns auf zu neuen Abenteuern in Maui. Maui ist grösser als Kaua‘i und auch viel bekannter und somit touristischer. Es gibt die sehr verbaute und bekannte Westküste mit seinen wunderschönen Stränden und weniger wunderschönen Reichen. Dann gibt es aber auch den rauen Norden, der sehr tropisch ist und bekannt für grosse Wellen. Wir hatten unser Haus zum Glück im Norden, mitten im Dschungel. Es war gemütlich, hatte eine Aussendusche und war vom ganzen Maui-Trubel ausgeschlossen.  

Auf unserem Plan standen wieder viele Dinge, die es abzuarbeiten galt. Zum Beispiel fuhren wir auf dem langen Hana Highway der Küste entlang und durch den Regenwald bis zu einem Black Beach und einer Lavalandschaft. Ein Geheimtip ist auch der Tavares Beach im Norden, wo sich jeden Abend über 40 Schildkröten befinden. Die grossen Tiere kommen nämlich kurz vor Sonnenuntergang an Land und bleiben dort über Nacht. Wir hatten noch nie so grosse Schildkröten in freier Wildbahn gesehen und waren so begeistert, dass wir den Strand an zwei Abenden besuchten.

Natürlich waren wir auch einfach baden. An der Westküste gibt es wunderschöne Strände, leider gibt es dort auch unzählige Resorts, Hotelanlagen und andere eher weniger schöne Bauten. Dies alles stört das Bild der Insel und wir können verstehen, dass einiger Hawaiianer über die weiteren Baupläne gar nicht erfreut sind.

Trotzdem: ein Highlight unserer Zeit in Maui ereignete sich an einem Strand an der Westküste. Wir konnten dort mit den grossen Meeresschildkröten schnorcheln! Diese sonst eher schwerfälligen Tiere bewegen sich im Wasser unglaublich leicht und fast wie in Zeitlupe. Da tritt die restliche Unterwasserwelt eher in den Hintergrund, wenn plötzlich zwei Schildkröten an einem vorbei schwimmen.

Getreu dem Motto der frühe Vogel fängt den Wurm, stellten wir den Wecker einmal auf halb 4 Uhr morgens. Unser Ziel war der Sonnenaufgang auf dem Haleakala Vulkan. Da dieser Sonnenaufgang ziemlich berühmt ist, muss das Datum weit im Voraus gebucht werden. Die Reservierungsgebühr ist mit 1,50 Dollar nicht der Rede wert – der Sonnenaufgang aber umso mehr. Kalt und windig ist es auf der Spitze und man kann sich gar nicht mehr vorstellen, schwitzend am Strand zu liegen. Doch das war alles schnell vergessen, wenn die ersten Strahlen den Weg zur Nasenspitze finden.

Maui hat uns sehr gefallen, trotz mehr Touristen. Wir mögen vor allem immer noch den gemütlichen und freundlichen Lebensstil der Hawaiianern und freuen uns auf die letzte Insel: Big Island.  

Alles Liebe - RoSa

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