Festgesteckt im Paradies

Leider tickt die Uhr in Hawai‘i nicht langsamer und so sind wir schon bei der dritten Woche auf diesen wunderschönen Inseln. Wir hätten beide nie gedacht, dass wir uns so in diese Inseln verlieben. Wir wissen jetzt schon, dass dieser Besuch nicht der letzte gewesen ist.

Die letzte Insel war Big Island. Wie der Name schon sagt, die grösste der Inseln. Big Island hat keine grossen weissen Strände, bzw. keine natürlichen. Auf dieser Insel findet man nur schwarze Strände, riesige Lavafelder, aber auch tropischen Regenwald. So war unsere erste Unterkunft ähnlich wie ein Baumhaus mitten im Regenwald im Norden der Insel. In der ersten Nacht und auch den ganzen Morgen darauf regnete es so stark, dass die kleine Brücke, welche die Verbindung zur grossen Strasse war, völlig überschwemmt war. So konnten wir diese mit unserem Minivan natürlich nicht überqueren. Wir steckten also schon am ersten Tag fest. Zum Glück steckten wir im Paradies fest und überbrückten die Wartezeit mit Brändi Dog Spielen und vielen Snacks.  

Big Island ist auch bekannt für seinen Kaffees. Auch unsere Gastgeber (übrigens zum Teil aus der Schweiz) hatten ihre eigene Kaffeefarm und wir durften diese auch besuchen.

Die zweite Hälfte der Woche verbrachten wir im Westen, in der Nähe von Hilo. Wir hatten dort ein wunderschönes Haus, praktisch direkt am Meer. Baden konnte man dort nicht, da die felsenartigen Lavaklippen es unmöglich machten. Trotzdem genossen wir die Aussicht aufs Meer. Bei richtiger Jahreszeit könnte man von der Terrasse aus auch Wale beobachten.

Während unserer Zeit im Westen besuchten wir auch den Vulcano Nationalpark. Dort wanderten wir durch den Regenwald und einer kahlen Lavalandschaft, bzw. quer durch einen Krater. Das alles innerhalb einer Wanderung von 2 Stunden. Die Landschaft war faszinierend und gespenstisch zugleich.

Zum Abschluss unserer Zeit in Hawai‘i folgte noch ein weiteres Highlight, das wieder mit früh aufstehen verbunden war. Um 2.45 Uhr standen wir auf, um zu den aktiven Lavaströmen zu wandern. In den 90ern verwandelte der Vulkan nämlich einen ganzen Villenhang zu einer Lavalandschaft. Seit dort strömen immer wieder mal Lavaflüsse durch die steinige Landschaft ins Meer. Auch wir hatten Glück und konnten die heisse Lava beim Fliessen beobachten. Wir standen direkt neben den Lavaflüssen und unsere Füsse wurden ziemlich schnell ziemlich heiß. Als die Sonne dann aufging, wanderte unsere Aufmerksam von den glühend roten Lavafelder zu der riesigen schwarze-silbrigen Landschaft. Die Natur hat sich ihren Weg gesucht und praktisch kein Lebensraum mehr gelassen.

Die drei Wochen in Hawai‘i gingen zu schnell vorbei. Wir bereuen, nicht mehr Zeit auf den Inseln eingeplant zu haben. Natürlich freuen wir uns auf Australien, trotzdem wären wir gerne noch länger geblieben, es gibt noch so vieles, was wir noch nicht gemacht haben! Wir werden auf jeden Fall wieder kommen.  

Alles Liebe - RoSa

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