Big City Life in Vancouver

Unsere Zeit in Kanada ist fast vorbei. Die letzte Woche verbringen wir in Vancouver und schon bald tauschen wir Winterjacke gegen Bikini. Ganz sanft war unser Start in diese Stadt jedoch nicht. Am letzten Dienstag haben wir nach langer Putz- und Aufräumaktion unseren Camper abgegeben. Wir waren der festen Überzeugung, unser Wohnmobil nur bis am Dienstag gemietet zu haben. Bei der Abgabestelle wurden wir dann eines besseren belehrt. Die Camperabgabe wäre nämlich einen Tag später gewesen, also am Mittwoch anstatt am Dienstag.  

Wir hätten das Wohnmobil noch einen Tag länger haben können, doch wir hatten wirklich alles aufgeräumt, Reste gegessen und die Rucksäcke gepackt! Also gaben wir unseren „Stewie“ ab und standen plötzlich vor einem anderen Problem: Unser Airbnb war natürlich auch erst ab Mittwoch und nicht am Dienstag. Unser Airbnb-Host war aber super freundlich und wir hatten grosses Glück, dass die Wohnung schon ein Tag vorher frei und bereit war. So sind wir nun sechs Nächte in dieser Grossstadt.

Wir haben zwar eine sehr kleine Wohnung, sind aber mitten im Downtown und im 31. Stock. Die Sonne weckt uns jeden Morgen und wir haben eine fantastische Sicht über die Skyline von Vancouver.

Richtig touristisch sind wir hier nicht unterwegs. Unser Hauptmerkmal liegt ganz klar beim Essen. Von Thailändisch über Libanesisch und der klassischen Pizza ist alles dabei. Wir lassen es uns auch äusserlich richtig gut gehen. Coiffeur und Pediküre – bereit für Hawaii!

Vancouver hat natürlich auch seine verschiedenen Ecken. In dem Viertel Gastown verstecken sich die schönsten Cafés und speziellsten Restaurants. Dort gibt es Design-Shops und ein „Altstadt“-Feeling. In Chinatown waren wir teilweise ziemlich schockiert, da die Strassen fast schon überfüllt mit Obdachlosen und Drogensüchtigen waren. Überall sassen und lagen orientierungslose Personen am Strassenrand und auch Drogendeals konnten wir beobachten. Rund ein Drittel ist HIV Positiv. Natürlich gibt es das auch in der Schweiz aber trotzdem nie so zentriert. Es scheint, als hätten sich alle Obdachlosen in Chinatown versammelt. Arm und reich liegt auch in dieser Grossstadt ziemlich eng beieinander, denn nur wenige Gehminuten später ist man im teueren und schicken Downtown. Grosse Marken prangen an den Wänden und es gibt viele moderne Bars und Restaurants – von Armut keine Spur. Die sonst so strahlende Stadt Vancouver hütet ein nicht ganz so schönes Geheimnis, von dem viele Touristen überrascht werden.

Das Bild in Chinatown hat uns nochmals vor Augen geführt, wie dankbar wir für ein kuschliges Bett und warme Mahlzeiten sind.

 

P.S. Auf Youtube finden sich viele erschreckende Dokumentationen über die Drogenszene in Vancouver.

Alles Liebe - RoSa

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