4 Dinge, die wir sowas von bereuen

Fehler machen wir alle, das ist klar. Und auch auf Reisen werden wir nicht damit verschont. Aus Fehlern lernt man, das ist klar. Deswegen schreiben wir in diesem Beitrag über vier Dinge, die wir bis jetzt bereuen. Zum Glück haben Fehler auch gute Seiten: Man lernt daraus oder macht den Fehler so lange, bis er zum Running Gag wird.  

1. Fähre anstatt Flugzeug

Auf unserer Reise hinterlassen wir leider einen sehr grossen ökologischen Fussabdruck durch das viele Fliegen. Nur schon um zu den Färöer Inseln zu gelangen mussten wir in Kopenhagen umsteigen. Von den Färöer Inseln nach Island flogen wir dann wieder über Kopenhagen obwohl diese beiden Inseln so nahe liegen! Ein riesiger Umweg also! Wir haben uns wirklich geärgert, als uns (am 1. Tag der Reise) einfiel, dass wir ja von den Färöer Inseln nach Island mit dem Schiff hätten fahren können. Das wäre einerseits ökologischer gewesen und andererseits auch einmal ein ganz anderes Erlebnis als immer nur zu fliegen.  

2. Uralter Rucksack

Robin hat einen eigenen Rucksack, mit dem er sehr zufrieden ist. Sarah hat keinen eigenen Rucksack und hat wohl den grössten und längsten (die ganze Reisezeit sozusagen) Fehler gemacht und den uralten Rucksack ihrer Mama mitgenommen. Natürlich, warum einen neuen Rucksack kaufen, wenn man doch den alten Rucksack, der schon viele Reisen und Erinnerungen in sich trägt, nehmen kann? Aus nostalgischer Sicht wäre dieser Rucksack auf jeden Fall die richtige Wahl und vor 20 Jahren war er bestimmt auch modern und auf dem neusten Stand. Leider haben wir 2017 und die Technologien und Materialien haben sich bestimmt ein wenig verändert was Rucksäcke betrifft. Dieser Rucksack ist nämlich erstens schon super schwer ohne überhaupt einen Inhalt zu haben und zweitens müffelt er dank langem Verstauen im Keller. Somit müffeln auch alle Kleider, die darin transportiert werden. Drittens ist der Komfort dieses Rucksacks leider überhaupt nicht mehr bequem, die Fächer sind total merkwürdig angeordnet, was auch viel Stauraum wegnimmt. Zum Beispiel lässt sich der Rucksack nie so richtig bündig schliessen, wenn man in bis oben füllt.

Schlussfolgerung also: HÄTTE SARAH DOCH NUR IHREN TRANSA GUTSCHEIN FÜR EINEN NEUEN RUCKSACK GEBRAUCHT!!!!  

3. Zu wenig Wohnmobile Recherchiert

In Kanada haben wir für unsere Verhältnisse einen Riesen-Luxus-Schlitten gebucht. Es war das einzige Wohnmobil, dass unser Reisebüro angeboten hat. Von Cruise Canada und auch der Kleinste der Flotte. Leider war dieses Wohnmobil unglaublich teuer. Deswegen recherchierten wir, bevor wir das Wohnmobil buchten. Anscheinend haben wir nicht genug recherchiert, denn wir konnten kein Kleineres finden. Also haben wir den Cruise Canada Camper gebucht und waren auch wirklich zufrieden damit. Wir hatten alles, was das Herz begehrt: Super viel Stauraum, ein grosses Bett und eine gute Küche. An das Fahren haben wir uns auch schnell gewöhnt und auch über die Heizung waren wir oft froh.

Trotzdem, wir sahen auf den Campingplätze doch den einen oder anderen Camper/Wohnwagen, der kleiner und wendiger gewesen wäre (zum Beispiel von Canadream oder Fraserway). Blöderweise haben wir im Internet nachgeschaut, wie teuer diese gewesen wäre. Noch blöderweise wären sie um einiges günstiger gewesen. Natürlich waren sie nicht so gross und hätten auch nicht alles gehabt, was wir jetzt mit unserem „Stewie“ hatten. Doch was man nicht kennt, vermisst man auch irgendwie auch nicht, oder?

4. Kein Internet

Eigentlich geniessen wir die „Offline-Zeit“ sehr. Und wir vermissen das Internet auch nicht unbedingt. Problem bei dem ganzen Offline-Sein: Wir haben bei für diese Reise einen Blog und Instagram Account und machen dieses „Blogger-Ding“ wirklich gerne. Es macht uns Freude, unsere Abenteuer mit der Welt (auch wenn diese Welt im Moment noch ziemlich klein ist – wir sind guter Dinge!) zu teilen. Wir diskutieren auch ab und zu bei einem Bier verschiedene mehr oder weniger sinnvolle Geschäftsideen und malen uns unsere Zukunft als „Blogger“ rosig aus.

Leider (oder zum Glück) ist der Arbeitsort eines Bloggers nicht festgelegt sondern schwirrt im Internet herum. Auf unserer Reise hat es sich als schwierig herausgestellt, regelmässig Bilder auf Instagram zu posten oder einen Blockbeitrag auf den Blog zu stellen, da wir oft kein oder ziemlich schlechtes Internet hatten. Unterwegs googelten wir dann schon verschiedene Möglichkeiten, um Dauerhaft im Wohnmobil Internet zu haben, doch es war irgendwie zu spät dafür. Wir hätten uns früher darum kümmern sollen. Zum Beispiel gibt es verschiedene Anbieter, die Wi-Fi Geräte ausleihen, die man dann für ein bestimmtes Land für eine bestimmte Zeit aktivieren kann. Auch gibt es Reise-Sim-Karten, mit denen du unterwegs Internet hättest und einen Hot-Spot für den Laptop machen könntest. Aber mitten im Nationalpark Kanadas ist das natürlich alles ziemlich schwierig zu organisieren und so blieben wir eben (leider oder vielleicht auch zum Glück) offline und weniger aktiv auf unserem Blog.  

Im Grossen und Ganzen sind es zum Glück nur vier Sachen und wir werden auch trotz diesen vier Sachen unsere Reise geniessen. Der Rucksack ist auch wirklich das einzige, was bis zum Ende nerven wird, alles andere ist jetzt schon passé und lässt sich auch nicht mehr ändern.

 

Wir hoffen natürlich, du hast nichts zu bereuen. Falls doch: Lass es uns in den Kommentaren wissen!

Alles Liebe - RoSa

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das sind Robin und Sarah aus der Schweiz :-)