Highlights und Geheimtipps in Island

Wir haben uns in Island die typische Ringstrasse einmal um die Insel herum vorgenommen. Unsere Route hatte aber auch einige Abstecher und Alternativrouten. Das alles kannst du hier nachlesen.

Wir haben uns vorher nicht wirklich über Island informiert und haben vor Ort immer mit dem Reiseführer den Tag geplant. Da unser Reiseführer wirklich super war und einmal um die Insel der Reihe nach alle Sehenswürdigkeiten enthielt, haben wir auch viel gesehen. Unsere (eher touristischen) Highlights und Geheimtipps findest du in diesem Beitrag.  

Reykjavik

Unser Highlight: Fussgängerzone Laugavegur

Unser Geheimtipp: Pakistanisches/Indisches Restaurant Shalimar

 

Wir verbrachten nur knapp 24 Stunden in der Hauptstadt. Auf der sehr belebten Fussgängerzone Laugavegur sind wir auf und ab geschlendert, haben Touristen beobachtet und sind in Cafés und Bars verweilt. Wir haben auch einen Blogbeitrag darüber verfasst. 

Der Süden

Unsere Highlights: Schlucht Almannagja, Seljalandsfoss, Kap Dyrholaey, Gletschersee Jökulsarlon

Unsere Geheimtipps: Im Nationalpark Pingvellir abends nach 20.00 Uhr durch die einsamen Schluchten hinter dem Campingplatz spazieren.

Beim Gletschersee Jökulsarlon nicht beim offiziellen Touristenparkplatz parkieren, sondern einen der Parkplätze weiter vorne auswählen und über die kleinen Wege zum See zu gelangen, dann dort entlang mit weitaus weniger Menschen spazieren.

 

Die Schlucht Almannagja war am Vormittag ziemlich überfüllt mit Menschen. Es könnte gut sein, dass es gegen Abend um einiges besser wird! Trotzdem fanden wir diese Schlucht ziemlich beeindruckend.

Beim Wasserfall Seljalandsfoss kann man rundherum wandern. Das heisst, dass man auf einem rutschigen schmalen Pfad hinter den Wasserfall laufen kann. Man wird ziemlich nass, die Regenjacke sollte man also dabei haben! Das Erlebnis war wirklich cool!

Das Kap Dyrholaey sticht mit einem Felsen mit Brandungsloch hervor. Ausserdem hat man von dort Aussicht auf den schmalen schwarzen Sandstrand (Black Sand Beach), der zwischen dem Meer und einem See liegt.

Zwei Gletscherseen liegen nicht weit von einander entfernt. Der kleinere, Breidarlon und der etwas grössere Jökulsarlon. Bei beiden ist es sehr faszinierend, wie die Eisblöcke im Wasser treiben und wie kalt es direkt davor ist.

Der ganze Süden ist voller Touristenattraktionen, deswegen gibt es von uns kleine Tipps zu diesen Attraktionen. Da der ganze Golden Circle tagsüber mit Bussen und Touren überfüllt ist, ist es vor allem hier richtig angenehm, wenn man sich erst gegen Abend aufmacht. Vom einzigen Campingplatz im Nationalpark Pingvellir kann man auch schöne Abendspaziergänge machen. Wir waren dort ganz alleine in einer eher unbekannten Schlucht. Wie bei allem in Island hat man definitiv weniger Menschen um sich, wenn man ein wenig abseits der bekannten Sehenswürdigkeiten geht. Die Natur ist meist nicht weniger schön, sondern noch unberührter.

Natürlich gehören Touristen dazu, wir selbst zählen ja auch als Touristen. Trotzdem ist es manchmal schön, wenn man sich etwas in Ruhe ansehen kann, ohne dass schnatternde Menschenmassen an einem vorbei ziehen, um ein Foto des Wasserfalls zu machen und dann wieder in den Bus zu sitzen.  

Der Osten

Unser Highlight: Fahrt von Höfn nach Egilsstadir

Unsere Geheimtipps: Lögurinn-See, Hengifoss

 

Die Ringstrasse führt an der Küste entlang und man könnte wirklich alle paar Meter anhalten, um ein Foto zu machen. Dieser Streckenteil ist wirklich schön und wir haben ihn an einem Tag gemacht. Nach der Küstenfahrt könnte man noch von der Ringstrasse ab, um zu den Fischerdörfern zu fahren, was auch sehr sehenswert sein soll. Wir haben uns aber für den Pass entschieden, eine abenteuerliche Fahrt mit grandiosem Ausblick.

Nach einer langen Fahrt sind wir ab von der Ringstrasse und zum Lögurinn-See, bei dem auch ein wunderschöner Campingplatz ist. Die Umrundung des Sees lohnt sich auf jeden Fall. Auch die Wanderung beim Wasserfall Hengifoss, der ganz oben beim See ist, ist sehr schön.  

Der Norden

Unsere Highlights: Asbyrgi, Namafjall, Krafla und Leirhnjukur

Unserer Geheimtipp: Grettislaug Hot Pool

 

Unsere schönste Wanderung haben wir zum Asbyrgi unternommen. Auf den Klippen (es gibt zwei Wege, einen auf den Klippen und einen unten am Boden) sind wir bis nach vorne zum Asbyrgi gewandert und dann wieder zurück. Die Aussicht oben war fantastisch. Viele Personen waren unten in der Schlucht und hatten nie die Aussicht, die wir hatten. Deswegen lohnt sich die Wanderung zu unternehmen und nicht einfach mit dem Auto in der Schlucht nach vorne zu fahren.

Das Gebiet Myvatn ist sehr speziell. Überall brodelt und blubbert es. Uns hat vor allem der Namafjall gefallen, wo wir auch nach oben gewandert sind. Unten raucht es aus allen Löchern und von oben hat man einen perfekten Blick auf das Geschehen. Auch hier gilt wieder: Je mehr man sich von der Attraktion wegbewegt und einmal ein bisschen wandert, desto weniger Touristen hat es.

Auch im Myvatn Gebiet befindet sich das Krafla-Gebiet, wo auch die vulkanisch aktive Leirhnjukur-Spalte ist. Ein schöner Weg führt nach oben, wo man sich auch schnell verlaufen kann (so wie wir :-)) Oben sieht man Lavafelder, Krater und wieder blubbernde Felder.

Unser allerliebster Campingplatz befand sich in Grettislaug, welcher auch ein Hot Pool hat. Um im Hot Pool zu baden, zahlt man 1000 Kronen (ca. 9 Franken). Es hat zwei Pools, die beide ziemlich heiß sind und richtig schön Entspannung bieten!

Der Westen

Unsere Highlights: Wasserfall Dynjandifoss, Halbinsel Snaefellsnes

Unserer Geheimtipp: Hot Pool in Laugar

 

Wir waren nicht sehr lange auf den Westfjorde und haben bei weiten auch nicht alles dort gesehen. Die Westfjorde lohnen sich aber unbedingt und sind schon alleine eine Reise wert. Einer der schönsten Wasserfälle in Island ist in den Westfjorden. Der Dynjandifoss stürzt von weit oben nach unten und bildet somit viele kleine Wasserfälle auf dem Weg ganz nach unten.

Die gesamte Halbinsel Snaefellsnes hat uns sehr gut gefallen. Ganz Island im Kleinformat mit Gletscher, Bergen und Klippen. Vor allem die Wanderung von den Felsnadeln Londrangar bis zum Leuchtturm Malarrif war wunderschön.

An Sarahs Geburtstag sassen wir im Hot Pool in Laugar. Dieser Hot Pool ist weder angeschrieben, noch vom Campingplatz aus sichtbar. Deswegen waren wir auch alleine dort. Er ist gratis und nicht ganz so heiß wie in Grettislaug. Ziemlich perfekt also!  

Es gäbe natürlich noch viele weitere Highlights. Die Highlands konnten wir aufgrund fehlendem 4x4 leider nicht machen, was aber bestimmt noch irgendwann nachgeholt wird. ;)

 

Warst du schonmal in Island? Was sind deine Geheimtipps und was muss man – trotz Touristenattraktion – gesehen haben? Wir freuen uns über deinen Kommentar. :)

Alles Liebe - RoSa

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