24 Stunden in Reykjavik

In Reykjavik hatten wir nur einen ganzen Tag. Unserer Meinung nach reicht das. Wir haben geschlemmt, gewaschen, waren Touristen und haben die Sonne mit einem isländischen Bier genossen. Insgesamt war es ein wunderschöner Aufenthalt in der Hauptstadt! Hier liest du, was wir alles gemacht haben, was wir empfehlen können und wie du Reykjavik zu einem Kurztrip machen kannst.

Nach einer Woche Färöer Inseln sind wir gegen 9 Uhr abends am Flughafen Kevlavik in Island gelandet. Der Flughafen ist, nach den Färöer Inseln, ziemlich gross und auch ziemlich schön! Mit dem Flybus (das Ticket konnten wir direkt im Flieger kaufen) sind wir in die Stadt zum Busbahnhof gefahren. Da wir kein Hotel oder Hostel sondern ein Airbnb hatten, sind wir von dort aus gelaufen. Es gibt aber auch die Möglichkeit mit dem Flybus zu ausgewählten Unterkünften zu fahren.

Vom Busbahnhof waren es dann noch ungefähr 20 Minuten. Das Airbnb war eher wie eine grosse WG. Die Gastgeberin wohnte nicht dort, sondern es hatte einfach ein paar Zimmer und drei Bäder zum Teilen. Als wir dann endlich auf Nahrungssuche gehen konnten, war es dann schon 11 Uhr abends. Es war immer noch hell und fühlte sich auch nicht so spät an. Eine Stunde Zeitverschiebung hat sicher seinen Teil dazu beigetragen. Mit wenig Hoffnung, dass sich noch etwas Essbares finden lässt, sind wir ins Zentrum von Reykjavik gelaufen.

Das Zentrum ist ziemlich klein und ziemlich cool. In der Mitte hat es einen kleinen Mini-Skatepark, rundherum befinden sich unzählige Bars und Cafes. Wir sind an den erst besten Essensstand und haben ziemlich ins Schwarze getroffen. Der Stand „Hlöllabatar“ ist wie bei uns ein Kebabstand, der um diese Zeit noch als einziger offen hatte. Nebenan war noch ein Hot Dog Stand, als Vegi leider ein bisschen schwierig. Aber an diesem Hlöllabatar gab es wunderbare Wraps, Sandwiches und Pitas! Es war einfach perfekt! Und so lecker!

Danach sind wir noch in die Bar „Hurra“ um unsere Zeit in Island mit einem Bier/Cider einzuläuten. Hundemüde fielen wir später dann in unser kuschliges Bett.  

Am nächsten Morgen war es dringend an der Zeit unsere Wäsche zu waschen. Da wir nicht viel Gepäck dabei haben, müssen wir leider auch mehr waschen. In Reykjavik gibt es da den perfekten Ort dazu: das Laundromat Café. In diesem Café, kann man unten seine Wäsche waschen und oben Frühstücken. Ein ziemlich cooles Geschäftsmodell! Das Laundromat Café gibt es übrigens auch in Kopenhagen. Wir haben also unsere Wäsche unten gewaschen (was ziemlich teuer war, da wir noch Waschmittel kaufen mussten) und oben haben wir ein leckeres Frühstück genossen. Im Tumbler wurde unsere Wäsche leider nicht ganz trocken, aber das waren wir von unserer letzten Reise schon gewohnt. Zurück im Airbnb wurde die Wäsche dann ausgelegt und wir sind endlich los, um Reykjavik zu erkunden.  

Als erstes sind wir zur Hallgrims Kirche. Diese Kirche besticht durch ihren speziellen Baustil. Sie verläuft auf beiden Seiten nämlich wie eine Treppe nach unten. Wir haben auch 900 Kronen pro Person für die Aussicht auf dem Kirchenturm ausgegeben, was wir im Nachhinein aber nicht mehr machen würden. Die Aussicht ist zwar über ganz Reykjavik, trotzdem nur durch kleine Fenster und irgendwie nicht sehr beeindruckend. Von unten gefiel uns die Stadt viel besser als von oben.

Danach sind wir auf der sehr belebten und sehr touristischen Strasse Skolavödustigur geschlendert. Diese Strasse hat alles was das Shoppingherz begehrt. Mangels Geld und Platz konnten wir leider nichts einkaufen, es hätte aber viele viele Möglichkeiten hier! Von Secondhandshops über Designshops (Deko, Einrichtung, coole Sachen, von denen du noch nicht gewusst hast, dass du sie brauchst!) bis zu den obligatorischen Souvenirläden (aber sehr schönes Souvenir!) ist alles dabei. Die Strasse ist auch voller toller Cafes und Bars, sodass man sich fast nicht entscheiden kann. Ausserdem gibt es überall eine Happy Hour :-)

Man kann also einige Zeit mit Trödeln, (Window-)shopping und einfach nur herumschlendern verbrauchen. Da das Wetter perfekt mitgespielt hat, sassen wir auch einfach einige Zeit auf einem Bänkli und haben die Touristen beobachtet.

Später sind wir dann noch zum Hafen, welcher aber nicht sehr sehenswert ist, da man dort ausser Buchen der Walbeobachtungstouren (was wir in Husavik machen wollen) nicht sehr viel anderes machen kann. Übrigens: Bitte kein Walfleisch essen! Die Touristen sind in der jetzigen Zeit Hauptverantwortliche für den Walfang, da die meisten Isländer gar keine Wale mehr essen und viele Restaurants auf Wal auf der Karte verzichten.

Nach einem Nachmittagsbier/cider im The Dubliner (mit Internet :-)) sind war dann noch einmal die Fussgängerzone von unten nach oben geschlendert, um ein veganes Glacé zu verdrücken.

Am Abend gab es dann das beste Essen (wir essen beide kein Fisch, das wäre natürlich die perfekte isländische Küche) im pakistanischen/indischen Restaurant Shalimar.

Vollgefressen (entschuldigt die Wortwahl, aber es war zu 100% so) rollten wir dann zurück zu unserer Unterkunft.

Der nächste Tag begann wieder mit einem Frühstück (ohne Waschen) im Laundromat Café, bevor wir uns wieder mit dem Flybus auf die Reise zurück zum Flughafen machten, um unseren Happy Camper abzuholen. Für unsere Fussballfans: Robin hat die Mannschaft von Manchester City am Flughafen getroffen, die einen Tag später gegen West Ham United gespielt haben. Eine ziemliche Aufregung (also nur für Robin, mir und dem Happy Camper Guy war das ziemlich egal!).

Die kurze Zeit in Reykjavik war super, das Wetter hat perfekt mitgespielt, wir hatten die besten Restaurants, Bars und Cafés ausgewählt und auch die Unterkunft war super gelegen.

Mehr als diesen einen ganzen Tag haben wir nicht gebraucht.

Wie du siehst, wirklich viel haben wir in Reykjavik nicht gemacht. Es gibt aber auch nicht die typischen Touristenattraktionen. Natürlich gibt es das Parlamentsgebäude und Museen. Wenn dir unsere 24 h zu wenig sind, findest du alle Infos zur Stadt im Touristinformation Center (das ist übrigens in der City Hall)!

Du hast keine Zeit für die ganze Ringstrasse, möchtest aber trotzdem nach Reykjavik? Dann empfehlen wir dir die Hauptstadt mit dem Golden Circle zu verbinden. Es gibt unzählige Touren, die die Ringstrasse abfahren. Um die Touristenmassen zu meiden, würden wir aber eher einen Mietwagen und vielleicht Unterkünfte vor Ort oder auch ausserhalb von Reykjavik empfehlen. So hast du einen kleinen Teil von Island gesehen und warst auch noch in der wunderschönen Stadt Reykjavik!

Zusammengefasst

Essen

In der Nacht: Essenstand Hlöllabatar direkt im Zentrum beim Platz.

Ansonsten:

Shalimar (in der Austurstraeti)

 

Cafe/Waschmaschine

The Laundromat Cafe (in der Austurstraeti)

JoyLato (Organic Café/Glacés)

 

Bars

Hurra (in der Tryggvagata)

The Dubliner (in der Hafnastraeti)

Bravo (Laugavegur)

 

To Do

Kirche Hallgrim

Fussgängerzone Skolavödustigur


Bist du oder warst du auch schon in Reykjavik? Was gibt es sonst noch für Tipps für diese tolle Stadt? Schreib alles in die Kommentare! :-)

Alles Liebe - RoSa

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