Der Start ist geglückt!

Nun sind wir schon eine Woche unterwegs. Diese eine Woche fühlt sich eigentlich schon ziemlich lang an, obwohl wir noch mindestens bis Ende Januar auf Reisen sind. Die ersten sieben Tage verbringen wir auf den Färöer Inseln. Diese 18 Inseln kennen die meisten nur vom Fussball, denn die Schweiz hat gegen die Färinger im WM-Quali Spiel gewonnen. Wo die Färöer Inseln aber genau liegen, das wissen die wenigsten. Oberhalb von Schottland und westlich von Norwegen befindet sich diese Inselgruppe mit einer Bevölkerung von knapp 50 000 Einwohnern. Die Landschaft Färöers ist wunderschön. Sanfte Hügel, steile und steinige Klippen, viele Schafe und geschwungene Strassen. Auch die unterirdischen Tunnel, die einige Inseln und Ortschaften miteinander verbinden sind speziell. Zum Teil sind sie einspurig und nicht beleuchtet. Am Anfang des Tunnels, ist gekennzeichnet, welche Seite Vortritt hat. Hast du kein Vorfahrtsrecht, musst du bei jedem entgegenkommenden Auto in die Ausbuchtungen im Tunnel fahren, um Durchfahrt zu gewähren.

Ein Tunnel, der die kleine Ortschaft Gasadalur ans Strassennetz anschliesst, wurde erst 2006 eröffnet. Bis vor 11 Jahren konnte man den Ort nur per Helikopter oder zu Fuss besuchen. Auch wurde die Post jeden Tag zu Fuss über die Bergstrasse gebracht. Der Postbote, der diesen sportlichen Job 50 Jahre lang bis zur Eröffnung des Tunnels ausführte, wurde für seine besonderen Dienste mit einer eigenen Briefmarke gewürdigt.

 

Für unsere Zeit hier auf den Inseln haben wir ein kleines Auto gemietet, das sich als ziemlich wichtig entpuppte. Ohne Auto wären wir an viele schöne Orte wohl kaum gelangt. Es gibt natürlich einen öffentlichen Bus, aber die Bushaltestellen sind bei weitem nicht so dicht gesiedelt, wie in den Schweizer Dörfern. So fuhren wir zu Klippen, machten Wanderungen auf den höchsten Berg der Färöer Inseln (880 Meter) und lernten am zweitägigen Nationalfeiertag einiges über die Färinger. In bunten Trachten versammelt sich die ganze Insel in der Hauptstadt Torshavn. Zu Ehren des Königs Olavs wird gefeiert, getanzt und miteinander gesungen.

Diese Zeilen schreiben wir von einem Bed and Breakfast in Sandavagur mit Blick auf den Atlantik. Es gibt auf den Färöer Inseln nämlich genau einen einzigen Ort, der keinen Meerblick hat. An den Meerblick könnte man sich gewöhnen, an die Temperaturen definitiv nicht. Mit Durchschnittstemperaturen von 13 Grad im Sommer sind warme Pullis und Jacken an der Tagesordnung.

 

Bald geht es weiter nach Island, wo wir die nächsten drei Wochen verbringen werden.  

Alles Liebe - RoSa

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das sind Robin und Sarah aus der Schweiz :-)