Reiseupdate Nr. 1: Unser Start!

Seit einigen Tagen sind wir tatsächlich auf Reisen. Wir können es fast selbst nicht glauben, nach so vielen Monaten der Planung sind wir jetzt unterwegs in einem fremden Land. Der erste Stopp sind die Färöer Inseln. Eine Woche sind wir insgesamt hier, bevor es dann weiter nach Island geht.

Wie unser Start war, was wir bis jetzt erlebt haben und was du unbedingt mitnehmen solltest, wenn du die Färöer Inseln besuchst, erfährst du in diesem Blogbeitrag.  

Wir sind mit dem Flugzeug über Kopenhagen zu den Färöer Inseln gereist. Der Seeweg ist auch ziemlich beliebt vor allem wenn man anschliessend nach Island will. Leider ist uns diese geniale Idee zu spät gekommen und so werden wir auch wieder mit dem Flugzeug über Kopenhagen nach Island fliegen (wenn es doch schon Zeitmaschinen gäbe… Ich hätte eine Fähre gebucht!). Der Flughafen liegt auf der Insel Vagar und ist so ziemlich der kleinste Flughafen, den ich in meinem Leben gesehen habe. Wir konnten vom Flugzeug über die Landebahn direkt zum Flughafenzentrum laufen. Innen wurde jeder Zentimeter genutzt und so haben die Färinger (ja, die heissen wirklich so!) natürlich noch einen Duty-Free-Shop reingequetscht. Auf dem einzigen Gepäckband des Flughafens sind unsere beiden Rucksäcke zum Glück angekommen. Schwer sind sie, vor allem meiner, obwohl ich wirklich nur das Nötigste dabei habe!  

Ausblick vom Airbnb
Ausblick vom Airbnb

Wir haben ein Auto für die ganze Woche hier auf den Inseln gemietet. Dabei haben wir das kleinste und günstigste Auto genommen, das wir finden konnten. Jetzt fahren wir einen kleinen weissen Peugeot, den wir liebevoll „Flitzi“ genannt haben. Für unser erstes Airbnb sind wir einmal quer durch Färöer gefahren, nämlich auf die Nordinseln. Auf der Insel Bordoy in der Nähe von Klaksvik haben wir für 3 Nächte ein Boathouse gemietet. Wir wohnten also direkt am Meer in einem kleinen Fischershäuschen. Unten, in der „Garage“, war das Boot und oben eine kleine Wohnung mit allem was man braucht und dazu noch einem fantastischen Blick auf den Atlantik.  

In den nächsten zwei Tagen haben wir die Nordinseln erkundet. Wir fuhren überall mit dem Auto hin, wo es möglich war. Durch einspurige, unbelichtete Tunnel, schmale Strassen mit scharfen Kurven und an unzähligen grünen Hügel vorbei. Oft wurden wir von Schafen schräg angeschaut oder am Weiterfahren gehindert. Auch sind wir mit der Fähre auf die Insel Kalsoy, um dort eine wunderschöne Wanderung zu machen.  

Am Freitag verliessen wir unser Bootshaus dann um nach Kollafjordur zu fahren, unserem nächsten Airbnb. Unterwegs haben wir einen Spaziergang in Elduvik direkt an der Küste entlang gemacht. Schwindelfrei sollte man bei den meisten Wanderungen und Spaziergängen hier auf den Färöer Inseln sein. Denn es geht meist ziemlich steil die Klippen nach unten. Danach folgte eine anstrengende Wanderung auf den höchsten Berg von den Inseln. 880 Meter hoch, für Schweizer Verhältnisse wohl eher ein Hügel als ein Berg, trotzdem war der Aufstieg nicht ohne Schweiss. Mit einigen Stopps (ohne Stopps schafft man kaum eine Strecke hier, man könnte alle 5 Minuten ein Bild schiessen) sind wir dann bei Magnus, unserem Airbnb Gastgeber angekommen und schon gleich wieder los, nämlich in die Hauptstadt von den Färöer Inseln, Torshavn. Im Moment feiern die Färinger gerade ihren Nationalfeiertag. Der beginnt am 28. Juli um 14.00 Uhr und geht bis zum 29. Juli um Mitternacht. Die Strassen der kleinen Hauptstadt waren also voll mit Trachten, Essensständen und vereinzelt sogar Touristen.  

Heute haben wir die Insel Streymoy genauer erkundet, waren im Süden und im Norden der Insel, haben einen Strand und herzige kleine Ferienhäuschen gesehen und sind zum Abendessen wieder in Torshavn gelandet. Morgen gehts weiter zu unserem letzten Stopp, diesmal kein Airbnb sondern ein Bed&Breakfast in Sandavagur. Die Insel Vagar wartet wieder mit tollen Klippenwanderungen und Wasserfällen auf uns! Am Dienstag geht es dann weiter nach Island.

Das hat sich bewährt:

Bis jetzt sind wir begeistert von diesen traumhaften und vom Massentourismus verschonten Inseln. Und einige Dinge, die wir in unserem Rucksack eingepackt haben, haben sich schon ziemlich bewährt. Zum Beispiel:

- Merino Leggings und Langarmshirt (geben so unglaublich warm!) oder einfach super warme Kleidung, am besten Schichten

- Trekkingschuhe (oder Wanderschuhe, einfach mit gutem Profil und wasserfest!)

- Regenjacke (und wenn es nicht regnet dann nieselt es oder es windet)

- Wärmflasche (für Sarah)

- ohne Gewicht, trotzdem immer in Gebrauch: App Maps.me (hier gibt es mehr davon)

- Der Reiseführer von Alexander Wachter ist für alle Färöer Interessenten sehr zu empfehlen

Auf Instagram seht ihr täglich Bilder von unserer Reise, schaut doch dort am besten einmal vorbei! Wir freuen uns über eure Kommentare und Tipps für Island.  

Alles Liebe - RoSa

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Kommentare: 2
  • #1

    Th Bachmann (Dienstag, 01 August 2017 14:43)

    Sehr guter Start für eine Weltreise.
    Schöne Bilder!
    Gruss
    tba

  • #2

    Aline (Donnerstag, 10 August 2017 09:21)

    oh gott, ich will grad auch auf weltreise! klingt mega & sieht mega aus... viel spass weiterhin!

Einen Blog ohne Social Media? Unmöglich! 

Hier findest du mehr von uns und unserer Reise!

RoSa On Tour

das sind Robin und Sarah aus der Schweiz :-)