Afropfingsten und Streetfoodfestival - Winterthur at its best!

Winterthur ist eine Kulturstadt. Es läuft einfach immer irgendwo irgendwas. Vor allem wenn es langsam wärmer wird, häufen sich die Feierlichkeiten. Da wir Essen über alles lieben und für uns Winterthur eine der schönsten Städte ist (sonst würden wir ja nicht hier wohnen!) waren für uns diese beiden Wochenenden fest im Kalender markiert.

Letztes Wochenende fand nämlich das dritte Streetfoodfestival in Winterthur am Teuchelweiher statt. Das grosse Zelt, das an einen Zirkus erinnert, sieht man schon von weitem. Und es dauert auch nicht mehr lange, bis einem die verschiedenen Düfte in die Nase steigen und der Magen anfängt zu knurren. 

Wenn man dann endlich bei den heissersehnten Ständen ist, kann man sich bei diesem grossen Angebot fast nicht entscheiden. Es gibt nämlich von argentinische Empanadas (Teigtaschen mit verschiedenen Füllungen) über kolumbianische Patacones (frittiertes Kochbananenschälchen mit Füllung, zum Beispiel Tomatensauce mit Feta) bis zu den altbekannten tibetischen Momos (gedämpfte Taschen mit verschiedenen Füllungen) war einfach alles dabei. Und ja, genau diese drei leckeren Spezialitäten habe ich alle an einem Abend verschlungen! 

Das Streetfoodfestival erfreut sich ja auch in letzter Zeit an immer grösser werdender Bekanntheit in der ganzen Schweiz. Immer wieder entdecke ich auf Facebook ein Streetfood-Event in einer Schweizer Stadt.  Uns als Geniesser freut das natürlich! Denn was gibt es besseres, als eine kulinarische Weltreise an nur einem Abend und das ohne weit zu reisen? 

Dieses Mal gab es beim Streetfoodfestival auch einen klitzekleinen Mini-Design-Markt. Man konnte seine Stände an einer Hand abzählen, trotzdem mag ich solche Märkte (der  Weihnachtsmarkt Heiliger Bim Bam in Zürich ist sehr zu empfehlen!).

Das Wetter hat dieses Jahr zum Glück mitgespielt, letztes Jahr zog nämlich am Abend ein grosses Gewitter auf!

Apropos Gewitter (beste Überleitung ever): Das hat sich um genau eine Woche verspätet. Ein ziemlich heftiger Regenschauer überraschte nämlich den Afropfingstenabend. 

Afropfingsten ist eine sehr gemütliche und friedliche Veranstaltung die sich durch die ganze Winterthurer Altstadt aber auch an anderen verschiedenen Orten zieht. In der Altstadt gibt es Food- und Marktstände. Es werden aber auch viele Workshops und Konzerte gegeben. Ich war noch nie an einem Workshop oder Konzert – ich geb’s zu: komm wegen dem Essen!

Obwohl bei Afropfingsten der Kontinent Afrika im Vordergrund steht, gibt es auch von unzähligen andere leckere Spezialitäten. Auch hier meine (Fr)Essensliste: Pakoras, Frühlingsrollen, Mezze, gefülltes selbstgebackenes ägyptisches Brot und diverse Resten von verschiedenen Currys (Ja, ich bin ein Vielfrass und nein ich hör nicht damit auf). Zur Beruhigung: das alles hab ich nicht an einem Tag gegessen. 

Ich liebe Afropfingsten aber nicht nur wegen dem Essen. Die Atmosphäre dieses Events ist einzigartig. Fröhlich, offen und friedlich geht es dort zu und her. Man tanzt auf der Gasse, hilft einander und es ertönt an jeder Ecke ein anderes Instrument. Das gibt es meiner Meinung nach an keinem anderen Wochenende in Winterthur (ausser vielleicht die Musikfestwochen, aber da sind wir ja schon in Island). 

Afropfingsten gibt es auch schon ein paar Jahre, letztes Jahr fand leider ein Unterbruch statt, bei dem aber mit dem Eine-Welt-Fest ein würdiger Ersatz gefunden wurde. Trotzdem sind die Afropfingsten eben nicht ganz ersetzlich und somit freuen sich die Winterthurer über die Rückkehr dieses Wochenendes. 

So jetzt wisst ihr Bescheid: Essen gehört wohl zu unserer Lieblingsbeschäftigung! Und wenn ihr noch mehr über die tollen Events in der Eulachstadt wissen wollt, informiert ihr euch am besten hier.

Alles Liebe - RoSa

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