Jetzt wirds peinlich! Unsere Reise-Pannen!

Oh ja sie passieren auch auf der Reise. Missgeschicke die man einfach nicht braucht, aber, dass Leben viel spannender machen und man ungewollt viel Action erlebt. Auf unserer letzten Reise durch Australien und Neuseeland sind uns einige ,,Dummheiten’’ passiert. Wichtig ist aber, dass man in solchen Situationen cool bleibt und keine Hektik aufkommen lässt. Dann lässt sich fast jedes Problem lösen.

Ausgesperrt!

Unser erstes Missgeschick passierte uns im Hinterland von Australien. Wir sind mit unserem geliebten ,,Britzi’’ (Das war unser Camper damals ;)) zum Lake Tinaroo gefahren. Der ist etwa 70km von Cairns entfernt und übrigens sehr zu empfehlen. Soweit so gut... Wir campierten auf den Campingplatz Lakeside Motor Inn & Caravan Park, der direkt am Ufer des Lake Tinaroo liegt. Als ich am Abend so gegen 21:00 Uhr auf die Toilette ging und den Camper Schlüssel bei Sarah lies, nahm das Missgeschick seinen Lauf. Ich kam zurück, Sarah kam mit ihrem Necessaire aus dem Camper, um gleich noch die Zähne putzen zu können -  und machte die Campertür zu! Dummerweise, war der Schlüssel im Wagen und wir hatten bereits vorher von innen abgeschlossen. Wir realisierten sofort, dass wir uns mitten im Nirgendwo um 21:00 Uhr ausgesperrt hatten. Alles was wir dabei hatten, war mein iPhone und unsere Zahnbürsten... Toll!

 

Wir überlegten lange, versuchten die Türen zu öffnen, doch da war nichts mehr zu machen. Zu unserem Glück hatte ich mein Handy draußen und wir riefen der Campervermietung an.  Eine halbe Stunde später, konnten wir dann endlich unseren genauen Standpunkt erklären. Das war gar nicht so einfach! Die Vermieterin vom Campingplatz bemerkte, dass wir ein Problem hatten, kam zu uns und versuchte ebenfalls die Türen irgendwie zu öffnen. Sie bot uns dann ein Zimmer zum Warten an, bis die Campervermietung sich meldete. Dann endlich kam der Anruf. Ein Mechaniker könnte so in ein zwei Stunden bei uns sein, kostet aber ca. 400 bis 500 Australische Dollar. Wir sagten dankend ab und konnten glücklicherweise das Motelzimmer für die Nacht mieten. Am nächsten Tag kam ein Mechaniker vom nächsten Dorf und hatte die Türe innerhalb von 5 Minuten offen. Natürlich mit dem richtigen Werkzeug! Kosten: 180 Dollar für den Mechaniker dazu kam der Betrag für unser Motel Zimmer. Es war eine sehr teure Nacht! Das Ganze ist uns nie mehr passiert und jedes Mal wenn wir den Camper verließen, checkten wir, ob wir auch ja den Schlüssel dabei hatten! :) Es war ein super dummes und teures Missgeschick.

Abgebrochen!

In Neuseeland fuhren wir mit der Fähre von der Nordinsel zur Südinsel. Als es hiess, wir sind gleich in Picton, dem Ankunftsort auf der Südinsel, stiegen wir in unserem Camper. Wer schon einmal mit seinem Auto oder einem Camper auf einer Fähre war, weiss wie eng das Ganze ist und wie es abläuft, wenn die Fähre ankommt. Das muss nämlich zackig laufen! Wir waren also bereits im Camper und machten uns bereit zum Rausfahren. Als ich den Motor anstellen wollte, brach mir der komplette Schlüsselkopf einfach ab und viel in zwei Teile auseinander. Ich hatte also fast den kompletten Schlüssel zerlegt in meiner Hand! Ich wurde ziemlich nervös und wusste im ersten Moment nicht genau, was ich jetzt tun sollte. Der Mitarbeiter der Fähre winkte energisch, ich solle raus fahren. Alles was mir vom Schlüssel blieb, war der Metallstift der noch im Schloss steckte und etwa 15mm heraus schaute. Ich drehte mit aller Kraft das kleine Metallding herum. Das erste Mal klappte es nicht. Der Typ von der Fähre wurde langsam sauer. Ich drehte mit aller Kraft und hatte das Metallding fast in meinen Daumen gebohrt. Der Motor sprang an! Ich konnte endlich herausfahren. Ich war schweißgebadet und froh, dass es doch noch geklappt hatte.

 

Später habe ich den Schlüssel mit viel Klebeband und sonstigem Material versucht zu reparieren. Er ging aber leider immer wieder in die Brüche. Zum Glück war es kein Problem bei der Camper Rückgabe. Ich habe ihnen die Geschichte erzählt und sie glaubten mir.

Angesprayt!

In Neuseeland hatten wir einen neutralen, weissen Camper. Das war uns irgendwie ein bisschen zu langweilig. Als wir in einem kleinen 1-Dollar-Shop waren, haben wir Kreiden-Spraydosen gesehen, die ich auch schon von zuhause kannte. (Mit den Dingern kann man übrigens vielen einen kleinen Streich spielen ;)) Wir kauften also zwei Dosen, eine Blaue und eine Schwarze. Als erstes machten wir einen Test beim linken Hinterrad, ob die Farbe sicher auch wieder weg geht. Kreidespray ist eigentlich wie Straßen Kreide einfach halt aus einer Spraydose. Bei Regen oder Wasser geht es ganz einfach weg. Dies war auch der Fall bei unserem Test. Also besprühten wir unseren Camper in ein Graffiti Kunstwerk ;). Als dann die Farbe nach ca. einer Woche weg war, wollten wir die zweite Dose auch ausprobieren und machten dummerweise keinen Test mehr. Es sollte ein riesen Batman Zeichen werden auf der vorderen oberen Seite. Tja, sollte! Ich fing an zu sprayen und merkte nach einer Weile, dass sich die Farbe gar nicht entfernen liess wie bei der ersten Dose. Das brachte uns ziemlich ins schwitzen... Wir versuchten die Farbe zu putzen mit Hochprozentigem über Seifenwasser bis zum Nagellackentferner. Nichts ging mehr! Vielleicht war die Farbe in der Dose zu alt oder die schwarze Farbe war anders als die Blaue, obwohl ich nichts finden konnte auf der Dose. Ja wir hatten also ein grosses Problem, denn so etwas wird bei der Abgabe richtig teuer. Zum Glück erhielten wir den Tipp, eine Autopolitur würde helfen. Und das tat sie! Mit viel Schrubben, Schweiss und Blut verschwand unser Batmanzeichen langsam aber sicher!


Ist euch auch schon einmal ein Missgeschick auf Reisen passiert? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

Alles Liebe - RoSa

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das sind Robin und Sarah aus der Schweiz :-)