Action in Australien - 5 ultimative Abenteuer

Australien ist bekannt für seine vielen Abenteuer. Auch wir liessen uns das eine oder andere Erlebnis natürlich nicht entgehen. 

Hier liest du von unseren Top 5 Abenteuer in Australien!

 

P.S.: Ja, Australien ist nicht günstig. Und ja, auch diese Abenteuer waren nicht günstig. Aber jeden Rappen wert!


 1. Schlafen unter freiem Himmel Mitten in der Wüste 

Ja, es gibt Krabbeltier in Australien. Dazu gehören Spinnen, Echsen und das eine oder andere Skorpion. Warum man dann nur im Schlafsack mitten in der Wüste auf dem Boden schläft?

Tja, es ist eine einzigartige Erfahrung, welche man wirklich nicht so schnell wieder machen kann. 

Wir waren mit einer kleinen Tour unterwegs und haben alle nur mit einem Swag (spezieller Schlafsack) draussen rund um das Lagerfeuer geschlafen. Wir waren sehr warm eingepackt, deswegen war die Kälte gar kein Problem. 

Das letzte was man sieht, bevor man einschläft, ist der unglaubliche Sternenhimmel. Danach wurden wir von unserem Tour Guide Nacho mit den Worten "Good morning guys! Get ready for a new adventure!" geweckt. Wir sind vor Sonnenaufgang aufgestanden, das erste was wir also wieder sahen, war der Sternenhimmel. Ein unglaubliches Erlebnis. Man merkt einmal mehr, wie weit und gross diese Welt doch ist. 

Unser Guide Nacho zaubert ein Abendessen über dem Lagerfeuer. Rundherum die noch zusammengerollten Swags.
Unser Guide Nacho zaubert ein Abendessen über dem Lagerfeuer. Rundherum die noch zusammengerollten Swags.

2. Schnorcheln im Great Barrier Reef

Ein typisches Australien Abenteuer ist wohl das Great Barrier Reef zu sehen - oder was noch davon übrig ist. Das Weltnaturerbe hat leider schon über die Hälfte seiner Korallen verloren und kämpft immer wieder mit der globalen Erwärmung. 

Ein Grund mehr das Great Barrier Reef noch zu sehen, bevor es irgendwann ganz zerstört ist. Wichtig ist, dass man sich als "Besucher" des Riffs respektvoll gegenüber der Natur verhält. 

Wir sind mit einem Katamaran hinaus gefahren. Es gibt in Cairns unzählige Anbieter, die täglich hinaus fahren. 

Beim Riff angekommen erhielten wir Schnorchel und Taucherbrille, sowie Flossen. Man konnte mit Tauchschein auch eine Tauchausrüstung mieten. Aber schnorcheln hat völlig gereicht, da die Korallen und Riffe gut zu erreichen waren. 

Ausserdem haben wir eine kleine Unterwasserkamera gemietet, damit wir auch viele Fotos schiessen konnten. 

Die eindrückliche Unterwasserwelt war sehr spannend. Wir sahen die verschiedensten Fische, ob gross oder klein, bunt oder grau und natürlich die Strukturen der Korallen. Ein Erlebnis, das sich wirklich lohnt. 

P.S.: Achtung! Sonnencreme nicht vergessen!! Trotz mehrmaligem Eincremen sahen unsere Köpfe am Abend wie zwei Tomaten aus :-) 

Meerjungfrauen-Feeling im Great Barrier Reef.
Meerjungfrauen-Feeling im Great Barrier Reef.

3. Fallschirmspringen an der Ostküste

Ein Sprung aus einem Flugzeug erfordert Mut. Das Gefühl, in einem offenen Flugzeug zu sitzen, die Beine über der Kante baumelnd in 4000m Höhe, das werden wir nie wieder vergessen! 

Wir sind beim höchsten Punkt, welcher ohne Maske möglich ist, gesprungen. Festgeschnallt an einen erfahrenen Fallschirmspringer bleibt einem in luftiger Höhe gar nichts mehr anders übrig als zu springen. Der freie Fall fühlt sich im nachhinein unwirklich an und dieser Adrenalinstoss ist unbeschreiblich. Wenn sich dann (zum Glück) der Fallschirm öffnet, hat man einen fantastischen Blick über den Mission Beach, das Meer und das Great Barrier Reef. 

Das ganze hat einen stolzen Preis: ca. 370 australische Dollar zahlt man pro Person. Dazu mieten kann man sich Videos und Fotos von seinem Sprung. Ich hab meine Fotos gesehen - das hat mir gereicht! Ein Fallschirmsprung ist defintiv kein Catwalk!

Weitere Infos findet ihr hier.

 

4. Segeltrip zu den Whitsundays

Das Wetter, das liebe Wetter. Googelt man Whitsundays findet man nichts als weisse Strände, türkisblaues Wasser und strahlender Himmel. Leider hat das Wetter bei uns nicht so ganz mitgemacht. 

Aber von Anfang an. Airlie Beach gilt als Abfahrtsort zu den Whitsundays. Wir haben einen 2-tägigen Segeltörn auf einem kleinen Segelschiff gebucht. Es gab wie für fast alles in Australien unendlich viele Anbieter und Varianten, die Whitsundays zu sehen. Vom riesigen Partyschiff bis zum kleinen Katamaran war alles dabei. 

Mit unserer Wahl waren wir mehr als zufrieden. Die Crew bestehend aus Captain und Skipper war super unterhaltsam und auch die restlichen Gäste sehr nett. An die Kajüten musste man sich wirklich gewöhnen. Und auch daran, dass man nach einem Schwumm im klebrigen Salzwasser nicht duschen konnte. Wir haben verschiedenste Stops gemacht, wo wir schnorcheln konnten oder einfach am Strand herumlagen. 

In einen richtigen Sturm sind wir auch gekommen. Es regnete in Strömen, doch das machte uns nichts. Der Captain - in einer Hand eine Flasche Bier in der anderen eine Zigi - steuerte uns souverän durch das Unwetter. Wir haben uns sehr wohl gefühlt!

Schlecht wurde nur einem von uns - unter Deck kann das schnell passieren!

Wieder an Land schaukelte es noch ein paar Stunden, doch das gehört zu jedem Seeabenteuer wohl dazu!

Wie aus dem Reisekatalog!
Wie aus dem Reisekatalog!

5. Surfen... Sieht sooo leicht aus..

Wasser überall! Wasser in der Nase. Wasser in den Augen. Wasser im Mund. Wasser, Wasser, Wasser! Wenn wir für jedes Mal wo wir von diesem Surfbrett gefallen sind einen Dollar bekämen, hätte sich diese Reise selbst bezahlt.

Aber es gehört eben dazu. Was für uns Schweizer das Skifahren ist, ist für die Australier das Surfen. Schon als Kiddies stehen die Aussies auf dem Surfbrett. Deshalb und weil es eben verdammt cool aussieht, wollten wir es ausprobieren! Wir hatten einen 3 stündigen Anfängerkurs in Byron Bay. 

Nach einer Runde Yoga auf dem Surfbrett und Aufwärmen stürzten wir uns in die Wellen. Die ersten Versuche auf dem Brett waren sehr schwer. Der Wind half da leider überhaupt nichts sondern machte alles nur noch schwerer. Was so leicht und einfach aussieht, ist harte Arbeit und benötigt viel Muskelkraft (was wir definitv nicht alle haben). 

Spass hat es trotzdem gemacht und eine Welle konnten wir dank viel Hilfe der Surf-Instruktoren auch reiten!

Das Lächeln täuscht - das war super anstrengend!
Das Lächeln täuscht - das war super anstrengend!

 

Langweilig wird es also nie. Natürlich ist das alles nicht gerade günstig, Australien ist auch bekannt für seine stolzen Preise. Doch Geld kann man wieder verdienen, Erlebnisse und Erfahrungen bleiben einzigartig. 

Alles Liebe - RoSa

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